Taxifahrer besonders gefährdet

29.12.2011
In den beiden letzten Wochen vor und während der Weihnachtsfeiertage nahm die Zahl der Überfälle auf Taxifahrer extrem zu. Teilweise wurden die Überfallenen sogar brutal zusammengeschlagen. Die Kollegen sind aufgebracht und verunsichert. Der Vorstand der TAXI RUF Köln eG bittet alle Kölner darum, Augen und Ohren offen zu halten und in verdächtigen Situationen die Zentrale oder die Polizei zu informieren.
In den letzten Wochen ist es bei Kölner Taxifahrern zu einer beispiellosen Serie von Überfällen gekommen. Mitte Dezember wurde ein Fahrer wegen einer Rechnung von nur 12 Euro so brutal verprügelt, dass er im Krankenhaus behandelt werden musste. Und seitdem reißen die Schreckensmeldungen nicht ab. Viele Kollegen empfinden inzwischen besonders nachts Unbehagen oder haben sogar Angst ins Auto zu steigen. So mancher fragt sich, ob es beim nächsten Mal ihn trifft. Der Vorstand der TAXI RUF Köln eG wird alles in seiner Macht stehende tun, um die Kollegen zu schützen und weitere Unfälle zu verhindern.

Die Fahrer wissen, dass ihr Beruf generell mehr Risiken birgt als ein Job im Büro. Während der Fahrt sind ihnen die Hände gebunden und manche Verbrecher vermuten leichte Beute. Doch die Vorfälle der letzten Zeit haben das erträgliche Maß überschritten. Die TAXI RUF Köln eG bittet auch alle Kölnerinnen und Kölner darum, verstärkt auf verdächtige Situationen zu achten, in denen Taxis involviert sind. Das können zum Beispiel laute Streitigkeiten sein oder ein ungewöhnlich abgestelltes Taxi. Ein ganz klares Zeichen sind aber der laute oder der stille Taxi-Alarm. Beim lauten Alarm ertönt ein ständiger hupenähnlicher Ton, beim stillen Alarm blinkt das Taxischild kombiniert mit einer roten Leuchte auf. Auf keinen Fall sollten Passanten aber selbst eingreifen. Am besten informieren Sie die Zentrale der TAXI RUF Köln eG oder direkt die Polizei unter Angabe des genauen Ortes und einer möglichst genauen Schilderung der Vorfälle.